Der Garten



das Blockhaus im Garten
Der Begriff "Haus der Naturpflege" bedeutet nach der Vorstellung der Begründer etwas, in dem die Pflege der Natur ihr Heim hat. So trägt also seit 1960 der parkähnliche "Mini-Botanische-Garten" den Namen "Haus der Naturpflege".
Der Garten wurde, obwohl damals privat, als öffentlich zugänglicher Schau- und Lehrgarten vom Ehepaar Kretschmann gegründet. Inzwischen beherbergt es über 1000 verschiedene Pflanzenarten in teils stattlichen Exemplaren. Verschiedene Landschafts- und Gartentypen gehen ineinander über und zeigen, welcher Spielraum dem zur Verfügung steht, der sein Grundstück naturnah gestalten möchte.
1982 wurde der Garten eine staatliche Einrichtung. Im Jahr 1994 konnte das alte Forsthaus mit der dazugehörigen Streuobstwiese auf der gegenüberliegenden Seite des Kienitzweges mit Unterstützung des Brandenburger Umweltministeriums vom Förderverein "Haus der Naturpflege" dazugekauftwerden. Die Streuobstwiese wurde teilweise neu mit Bäumen alter Obstsorten bepflanzt und mit einem Lehrpfad ausgestattet wurde. Zahlreiche Tafeln und Modelle erläutern ökologische Zusammenhänge und zeigen Anregungen für eigene Gartengestaltung. Außerdem erfährt der Besucher etwas über verschiedene Gäste in unserem Garten wie Vögel, Kleinsäuger, Insekten und Kriechtiere, ihren Nutzen für den Garten und wie man mit ihnen zu "beiderseitiger Zufriedenheit" im Garten zusammenlebt.
Unübersehbar im Zentrum der alten Gartenanlage steht das Blockhaus, welches 1946 von Kretschmanns als Wohnhaus erbaut wurde und seit 1996 als Naturschutzmuseum genutzt wird. Das ehemalige kleine Gästehaus, die "Karl-Kneschke-Hütte", ist jetzt Infopunkt des angrenzenden Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin ,das von hier aus besucht werden kann, und zeigt u. a. Präparate der hiesigen Fauna.

© Haus der Naturpflege e. V.